Gedanken zur Weltverbesserung – Klimakiller Fußball

Dem Spiegel fiel heute ein, dass Auto-Fähnchen ja den Spritverbrauch erhöhen. Mir ist das schon vor 2 Jahren während der WM aufgefallen. Vielleicht kann der Spiegel auch mal ausrechnen, wieviel mehr Sprit da durchs Hupen verbraucht wird, wenn es wieder Autokorsos gibt.

Überhaupt ist Fußball ein ganz schöner Klimakiller, die Nationalmannschaft fliegt zum Training nach Mallorca, die Fans fahren mit dem Auto (mit Fähnchen) zum Stadion, die Vereine haben Rasenheizung und verbrauchen Strom zum Trikotwaschen, Millionen verbrauchen Strom um die Fußballspiele im Fernsehen zu verfolgen, grillen vor dem Spiel (neben CO2 auch noch böser Feinstaub (wann wird die Sau eigentlich wieder durchs Dorf getrieben?)) und dann atmen die Spieler auch noch CO2 aus. Oder ist das alles gar nicht schlimm, weil alle Fußballplätze der Welt so viel Photosynthese machen, dass das ganze CO2 umgewandelt wird?

Die Ösis rechnen übrigens mit 160.000 Tonnen mehr CO2 Austoß während der EM. Dafür müssten 83.000 Rasenplätze mit Europacup-Maßen ein Jahr lang vor sich hin photosynthetisieren. So viele Plätze haben die bestimmt nicht, vielleicht sollten sich da ein paar deutsche Städte mal überlegen, ihre Photosysthese-Plätze per Emissionshandel an die Österreicher zu vermieten. Das wäre doch mal ein tolle Einnahmequelle für das Stadtsäckel, so profitiert dann auch nicht nur das Austragungsland.

Eine andere Lösung ist natürlich Saufen für den Regenwald. Da muss dann aber schon ein Kasten pro Spiel getrunken werden, damit man den Autofähnchen-Mehrverbrauch wieder reingesoffen und das eigene Umwelt-Gewissen beruhigt hat. Wer grillt oder Panini-Bilder sammelt, muss nen zweiten Kasten trinken. Dabei wird dann auch gleich die Wirtschaft angekurbelt. Und wie war das mit den WM-Babys? Bitte auch EM-Babys, damit die mal meine Rente zahlen.

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