Hafenschnuppern

Nachdem wir unser Boot mit den wichtigsten Flaggen ausgestattet hatten und nach dem Grund für den nicht funktinierenden Drehzahlmesser gesucht hatten, waren wir gestern das erste Mal mit unserem Boot in Richtung Hafen unterwegs. Im Geschwader mit Nils und Aleks wollten wir eine kleine Runde drehen. Von Harburg aus ging es Richtung Köhlbrandbrücke. Durch die Rugenberger Schleuse ging es dann in den Walterhofer Hafen. Dort haben sind wir umgedreht und sind wieder in die Rugenberger Schleuse eingefahren. Leider ging das Schleusentor hinter uns aber nicht zu und nach eine gefühlten Ewigkeit kam dann eine Durchsage, dass die Schleuse defekt sein und wir wieder ausfahren sollten.

Frank hat unser Boot dann bravourös auf dem engen Raum gedreht und wir haben die Schleuse wieder verlassen. Um die Altenativstrecke durch den Reiherstieg zu fahren, mussten wir uns allerding ein bißchen ins Hafengetümmel stürzen. Zum Glück war wenig los und die Hafenfähren sind uns nicht nahe gekommen. Um wieder auf die Süderelbe zu kommen, mussten wir nocheinmal eine Stromschleuse passieren. Auch hier befürchtete Aleks, dass die Schleuse nicht funktioniert, aber dann bewegte sich das Schleusentor doch noch.

Um wieder zurück ins Hafenbecken zu kommen, mussten wir noch einmal richtig schleusen. Der erste Anlegeversuch hat dabei nicht geklappt, aber im 2. Versuch hat es dann trotz widriger Bedingungen hingehauen.

Abends haben wir dann noch lecker gegrillt und das Boot schonmal gründlich für die Nacht vorgeheizt. Am Sonntag gab es dann lecker Frühstück, einen geangelten Autoschlüssel (Plüschschlüsselanhänger haben allerdings nur eine kurzfristige Schwimmfähigkeit) und für mich noch eine Fahrstunde bei Aleks. Unseren endgültigen Liegeplatz haben wir immer noch nicht bekommen.

Und ich habe unseren hoffnungslosen Fender mit „Fender-Frisch“ behandelt. Hier ein Vorher-Nachher-Vergleich.

Fender vorherFender nachher

Mit mehr Fender-Frisch geht da noch was, aber ich wollte nicht Aleks‘ Flasche leeren.

Samstag haben wir auch unseren Internationalen Bootsschein bekommen, jetzt können wir die Beschriftung bestellen und wenn wir geklebt haben heißt die Bereg endlich Suutje.

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